Landesweites Ticket

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Sofern die Landes-AStenkonferenz Urabstimmungen zum landesweiten Semesterticket beschließt, sollen die baden-württembergischen Studierendenvertretungen vor Ort gleichzeitig über das landesweite Ticket abstimmen, bei welcher die Stimmenmehrheit im Land entscheiden würde. Ende Juni 2020 gibt es dazu Preise. Die Landesstudierendenvertretung legt diese Urabstimmungen voraussichtlich im Sommersemester 2020 fest. Einige Verfasste Studierendenschaften werden auf jeden Fall über ihr Verbund-Semesterticket abstimmen. Im Falle der Urabstimmung stehen zwei Modelle zur Abstimmung.

Sollte die LAK Urabstimmungen ablehnen, wird im Wintersemester 2021/2022 das optionale landesweite Semesterticket eingeführt!

Möglicher Urabstimmungstext für landesweites Semesterticket


A) Teilsolidarisches landesweites Semesterticket

Alle Studierende zahlen einen Landessolidarbeitrag von 50,00 € pro Semester, welche zur Fahrt am Freitag, am Wochenende und an Feiertagen durch ganz Baden-Württemberg berechtigt. Um im ganzen Land rund um die Uhr fahren zu können, wird ein landesweites Semesterticket von XXX (noch bis 2020 unklar) € zuzüglich benötigt.

Vorteile

Freizeitregelung für alle

Mit XXX €/ Tag preisgünstiger für Nutzer*innen

50,00 €- Landessolidarbeitrag entspricht Zahlungsbereitschaft der Studierenden nach der Studie von 2018

Landesweite Freizeitregelung auch ohne komplettes lokales Semesterticket möglich

Nachteile

Die Freizeitregelung in Baden-Württemberg würde von „Grenzgänger*innen“, die in Nachbar-Bundesländer pendeln, nur gering genutzt

Alle teilnehmenden Studierendenvertretungen müssten in dieses System einzahlen

Variante wurde mit ähnlichen Preisen zuletzt 2018 abgelehnt


B) Optionales landesweites Semesterticket

Studierende, die rund um die Uhr den Nahverkehr in Baden-Württemberg nutzen wollen, können sich für XXX (Preis ab März 2020 klar) € zzgl. zu ihrem erworbenen Verbund-Semesterticket ein landesweites Semesterticket kaufen. Die Verbund- Anschlusstickets werden abgeschafft.

Vorteile

Kein Kaufzwang, freiwillig

Kauf auch außerhalb von Baden-Württemberg möglich, z.B. aus Würzburg

Weniger Verwaltungsaufwand

Nachteile

Teurere Variante für landesweite Pendler*innen

Keine Freizeitregelung